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Bootreihenfolge:
Allgemein und im speziellen bei Windows 7

BIOS - MBR - PBR - Bootmanager - Betriebssystem

Im BIOS wird die Reihenfolge der Laufwerke festgelegt von denen gebootet werden kann. Die häufigste Einstellung ist, daß von der ersten Festplatte gebootet werden soll. Bei Installationen von CD oder DVD muß im BIOS eingestellt sein, daß zuerst versucht werden soll von der CD oder DVD zu booten. Erst wenn keine bootfähige CD oder DVD im Laufwerk liegt, soll dann versucht werden von der Festplatte zu booten.

Ins BIOS gelangt man bei den meisten PCs durch drücken der "Entf"- (oder "Del"-) Taste oder durch die Taste F2 während des Startvorganges des PCs. Aber es gibt auch PCs, die eine ganz andere Taste verwenden um ins BIOS zu gelangen. Bei manchen neueren PCs kann man mit einer speziellen Taste (z.B. F8 oder F10 oder F12) das Bootlaufwerk für den jeweiligen Start einmalig ändern, um z.B. nur dieses eine mal von CD oder DVD zu booten.

Im BIOS gibt es meist zwei Einstellungen, die Einfluß auf die Bootreihenfolge haben. Zum einen ist da die Auflistung der Laufwerke (CD/DVD und Festplatten) - dort könnte man Laufwerke einfach "ausschalten".
Zum anderen gibt's aber immer eine Auflistung der Bootreihenfolge. Dort stellt man üblicherweise die Reihenfolge der Laufwerke ein von denen gebootet werden kann. Will man ein Betriebssystem von CD oder DVD installieren, dann ist die sinnvolle Reihenfolge: Zuerst CD/DVD-Laufwerk, dann Festplatte.


Jede Festplatte hat einen MBR (master boot record). Dieser MBR enthält Informationen über die genaue physikalische Lage der Partitionen und welche Partition die aktive ist. Auf einer Festplatte sind maximal 4 primäre Partitionen möglich und nur eine (oder keine) kann als aktive gekennzeichnet sein. Wenn von der Festplatte gebootet wird, dann wird zuerst im MBR nachgeschaut, welches die aktive Partition ist. Von dieser wird dann versucht zu booten.


Jede einzelne Partition hat einen eigenen PBR (partition boot record). Wenn die Partition bootfähig ist, dann enthält der PBR die Information welches Programm auf der Partition als erstes gestartet werden soll. Bei Windows 2000 und XP ist das der Bootmanager "ntldr", bei Windows Vista und Windows 7 der Bootmanager "bootmgr" und bei Linux kann es z. B. der Bootmanager "Grub" sein.


Der Bootmanager lädt dann seine Konfigurationsdatei und anschließend wird das Betriebssystem gestartet. Die Konfigurationsdatei des Bootmanagers von Windows 2000 und Windows XP ist die Textdatei "boot.ini" und kann mit einem einfachen Texteditor bearbeitet werden. Bei Windows Vista und Windows 7 ist die Konfigurationsdatei die Binärdatei "BCD" im Ordner "C:\boot". Diese kann in der "Eingabeaufforderung" mit dem Programm "bcdedit.exe" bearbeitet werden.

    Anmerkungen:
  1. Enthält die Konfigurationsdatei nur einen einzigen Bootmenü-Eintrag, dann erscheint kein Auswahlmenü. Sind zwei oder mehr Bootmenü-Einträge vorhanden, dann bietet der Bootmanager ein Auswahlmenü an. Der Bootmanager kann auch Betriebssysteme von anderen Partitionen oder anderen Festplatten starten.
  2. Es gibt auch eine Vielzahl anderer Bootmanager, die nicht auf der jeweiligen Partition stehen sondern im MBR (master boot record). Der Linux Bootmanager "Grub" kann z.B. in den MBR oder in die jeweilige Partition installiert werden. Bei einer Windows-Installation werden diese "Fremd"-Bootmanager im MBR im allgemeinen überschrieben durch einen "Standard-Boot-Sektor".

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