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Erste Schritte - VOR der Installation weiterer Software

Vor jeglicher Installation von weiterer Software (Virenscanner, Skype, etc.) sollte man einen Blick auf diese Anfangs-Systemwerte werfen:

  • Welche Programme starten gleich zu Anfang mit ?
  • Welche Dienste sind installiert und welche sind aktiv ?
  • Wieviel RAM wird verbraucht ?

Denn nach einer Woche oder einem Monat wird man feststellen, daß weitere Dienste und Start-Programme durch andere Programme installiert wurden, die zusätzlichen RAM belegen und den Startvorgang verlangsamen. Dann ist es gut zu sehen, welche Dienste und Start-Programme wirklich notwendig sind - also unmittelbar nach der Installation.

Die Liste der Dienste ist lang. Manche sind aktiv - andere nicht. Zu einem späteren Zeitpunkt fällt die Übersicht schwer, welche Dienste schon zu Anfang da waren und welche später von anderen Programmen nachträglich eingerichtet wurden. Am einfachsten exportiert man die Liste der Anfangsdienste in eine Datei. Diese kann man in eine Excel-Tabelle importieren und so leicht mit einer späteren Liste vergleichen:

Mit dem Programm "msconfig" erhält man eine Übersicht der installierten Dienste und Start-Programme. Auf der Registerkarte "Dienste" sind erst mal viele Dienste aufgelistet:

Dort kann man "Alle Microsoft-Dienste ausblenden".
Dann wird man bei einem frisch installiertem Windows 7 eine leere Liste erhalten:

Nach einer Woche oder einem Monat wird man überrascht sein, wie viele zusätzliche Dienste durch Zusatzprogramme installiert wurden. Da man ja zu Anfang gesehen hat, daß der PC grundsätzlich lauffähig ist ohne irgendwelche Zusatzdienste, könnte man theoretisch alle Dienste abschalten - der PC sollte weiterhin lauffähig sein. Einige Dienste wird man aber bewußt aktiv lassen - z.B. Dienste für den Virenscanner. Andere Dienste kann man dann sukzessive abschalten - wenn man genau weiß, daß man sie nicht benötigt. Kandidaten zum deaktivieren sind z.B. Update-Funktionen für den Adobe-Reader, etc.

Auf der Registerkarte "Systemstart" werden alle Programme aufgelistet, die beim Start des PCs automatisch mitgestartet werden. Auch diese Liste ist anfangs leer:

Nach einer Woche oder einem Monat wird man überrascht sein, wie viele zusätzliche Autostart-Programme durch Zusatzprogramme installiert wurden. Da man ja zu Anfang gesehen hat, daß der PC grundsätzlich lauffähig ist ohne irgendwelche Zusatzprogramme, könnte man theoretisch alle Programme abschalten - der PC sollte weiterhin lauffähig sein. Einige Programme wird man aber bewußt aktiv lassen - z.B. Programme für den Virenscanner. Andere Programme kann man dann sukzessive abschalten - wenn man genau weiß, daß man sie nicht benötigt. Kandidaten zum deaktivieren sind z.B. Update-Funktionen für den "Adobe Reader", etc.

Den belegten RAM-Speicherplatz erfährt man durch den "Taskmanager" - rechter Mausklick auf die Taskbar und dann "Taskmanager". Auf der Registerkarte "Leistung" sieht man den belegten Arbeitsspeicher. Diesen sollte man unmittelbar nach dem Start des PCs - bevor irgendwelche anderen Programme gestartet werden eine Zeitlang beobachten (bis zu 10 Minuten):

Da nach dem PC-Start einige Hintergrunddienste zeitversetzt gestartet werden (z.B. "Windows Update"), pendelt sich der belegte Speicherplatz erst nach einiger Zeit auf einen konstanten Wert ein:


Wenn man sich nach einigen Wochen wundert, daß der PC langsamer wird oder viel Arbeitspeicher belegt wird, dann kann man sich die Dienste und Autostart-Programme mal genauer ansehen und überlegen, ob man nicht den ein oder anderen Dienst deaktiviert oder unnötige Autostart-Programme abschaltet.

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