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VMware - erste virtuelle Maschine mit AERO Glass

  • Die neue Version 7 von VMware unterstützt erstmals jetzt auch AERO Glass in der virtuellen Maschine.
  • Mit der neuen Freeware Version 3 des VMware-Players lassen sich jetzt auch virtuelle Maschinen erstellen.
  • Auch unter 32 bit kann nun ein 64 bit Betriebssystem in einer virtuellen Maschine installiert werden.

VMware Player

VMware-Player Create New Virtual Machine

VMware hatte früher schon immer eine Vielzahl von Produkten angeboten - teils kostenlos, teils 30 Tage kostenlos und auch kostenpflichtig:

  • VMware Workstation war das kostenpflichtige Komplettprogramm. Damit konnte man virtuelle Maschinen erstellen und abspielen.
  • VMware-Server gab es als 30 Tage kostenlos nutzbare Version. Damit konnte man virtuelle Maschine erstellen und remote gestartete virtuelle Maschinen steuern; z.B. per Fernwartung runterfahren.
  • VMware-Player war die kostenlose Variante. Mit dieser konnte man keine virtuellen Maschinen erstellen - aber man konnte damit virtuelle Maschinen starten.

Daraus ergab sich früher die Möglichkeit: Man konnte mit der 30 Tage Version von VMware-Server virtuelle Maschinen erstellen und diese anschließend mit dem VMware-Player kostenlos und unbegrenzt lange nutzen.

Aufgrund des Konkurrenz-Druckes von "VirtualBox" und "Microsoft Virtual PC" hat sich VMware wohl entschlossen nun auch in die kostenlose Version von VMware-Player die Funktion zum Erstellen von virtuellen Maschinen einzubauen. Die kostenpflichtige Version VMware Workstation hat jetzt eigentlich nur noch den Vorteil, daß damit auch "Snapshots" angelegt werden können. "Snapshots" sind quasi "Systemwiederherstellungspunkte" mit denen man zu früheren Zuständen der virtuellen Maschine zurückkehren konnte.

Zusätzlich hat VMware der virtuellen Maschine eine neue, virtuelle Grafikkarte spendiert, die nun erstmals auch AERO Glass von Windows 7 in der virtuellen Maschine erlaubt. Es werden also sämtliche transparenz Effekte von Windows 7 unterstützt.

Bei AERO Peek werden alle geöffneten Fenster transparent und erlauben den Blick auf den Desktop:
VMware AERO Peek

Die Fensterrahmen haben den typischen Milchglaseffekt
und es scheint der Desktop-Hintergrund durch:
VMware transparente Rahmen

Der rechte Bereich des Startmenüs hat ebenfalls transparenz Effekte:
VMware Startmenü transparent

Die Anwendungen in der Taskleiste zeigen ein Vorschaubild der Anwendung:
VMware Taskleiste transparente Vorschau Fenster

Auch Flip-3D ist möglich.
Damit lassen sich per gedrückter Windows Taste in Kombination mit der
Tabulator-Taste die Anwendungen "durchblättern":
VMware Flip 3D

Auch unter einem 32 bit Betriebssystem kann nun ein 64 bit Betriebssystem in einer virtuellen Maschine installiert werden. Aber nur, wenn die Hardware ein 64 bit System ist:
VMware x64 in x86

Trotz alledem sollte man nicht vergessen, daß der VMware-Player dem installierten Betriebssystem in der virtuellen Maschine immer eine Hardware vorgaukelt, die mit der realen Hardware nichts zu tun hat. Hier sieht man deutlich die Unterschiede zwischen realem "Host"-System (links) und virtuellem "Guest"-System (rechts): Soundkarte, Grafikkarte und Netzwerkkarte stimmen nicht mit der realen Hardware (links) überein:

VMware Hardware Vergleich

Zum Testen von Hardware-Treibern taugt eine virtuelle Maschine also überhaupt nicht. Dazu verwendet man besser eine Installation in eine VHD-Datei - dort wird die reale Hardware verwendet und so lassen sich Hardware-Treiber testen.

Nur der Leistungsindex orientiert sich an der Geschwindigkeit des "Host"-Systems:
VMware Leistungindex

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