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Zwei Techniken gelten seit langem als ausgereift:
WLAN und PowerLAN

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Drahtlose Funk-Netzwerke (Wireless LAN, WLAN) sind in der letzten Zeit stark im kommen. Bei vielen DSL-Anbietern kann man mit dem DSL-Anschluß gleichzeitig einen gesponserten WLAN-Router bekommen. Der große Vorteil liegt darin, daß keine Kabel mehr verlegt oder Löcher gebohrt werden müssen. Also besonders interessant für Mietwohnungen oder PC-Vernetzungen vom Dachgeschoß bis zum Keller. Auch Notebooks lassen sich so vernetzen - man ist also wirklich mobil (innerhalb der Funkreichweite).

Meist bietet der WLAN-DSL-Router auch Anschlußmöglichkeiten an ein lokal verkabeltes Netzwerk an, so daß es auch möglich ist ein Notebook via WLAN an das lokale Netzwerk zu koppeln.

Die Reichweite der WLAN-Router wird zwar meist mit 300 m angegeben – das ist aber nur bei freier Sicht möglich. In Gebäuden hängt die reale Reichweite von den Zwischenwänden ab. Eine Betondecke oder zwei Zimmerwände sind meist problemlos möglich - darüber hinaus wird die Verbindung aber langsam und instabil bis unmöglich.

Die deutsche Firma AVM aus Berlin bietet seit langem mit der "FritzBox" WLAN-DSL-Router mit sehr gutem Funktionsumfang. Im Laufe der Jahre hat AVM ihre Fritzbox mit mehr und mehr Funktionen und Anschlüssen ausgestattet. War Anfangs in der "FRITZ!Box SL" nur ein einziger Netzwerkanschluß und ein USB-Port vorhanden, sind es bei der "FRITZ!Box Fon WLAN 7270" mittlerweile:

  • 4 Netzwerkanschlüsse vie Netzwerkkabel
  • 1 WLAN Anschluß (802.11a/b/g/n mit bis zu 300 MBit/s)
  • 1 USB-Anschluß
    - für Anschlußmöglichkeit eines weiteren PCs via USB
    - für den Anschluß eines Druckers, der dann von allen PCs genutzt werden kann
    - für den Anschluß eines USB-Sticks oder einer USB-Festplatte, die dann von allen PCs genutzt werden kann (Stichwort: Zentrale Ablage von Dokumenten)
  • Telefon-Anschluß
    - als VoIP-Anschluß (Internet-Telefonie)
    - als Telefonanlage (auch ISDN-S0-Anschluß)
    - als Basisstation für schnurlose DECT-Telefone

Power-LAN ermöglicht die Vernetzung über das hausinterne Stromnetz - kommt also ebenfalls ohne die Verlegung separater Netzwerkkabel aus. Der eigentliche Netzwerkadapter kommt ähnlich einem Steckernetzteil in die Steckdose und wird über ein handelsübliches Netzwerkkabel mit dem PC verbunden.

Vorteile:
Für den Einbau braucht der Computer nicht geöffnet werden.
Der Netzwerkadapter kann auch schnell mal an einen anderen PC angeschlossen werden.
"Unbegrenzte" Reichweite - Innerhalb des gleichen Stromkreises.
Keine Reichweitenbeschränkung durch Wände oder Betondecken.

Nachteile:
Die vernetzten PCs müssen innerhalb eines Stromkreises liegen
Die Vernetzung mit einer Nachbarwohnung mit (meist) eigenem Stromkreis ist nicht möglich.
Auch für einen Notebook ohne Stromanschluß (z.B. im Garten) muß zur Vernetzung eine Stromanbindung vorhanden sein.

Gegenüberstellung der Techniken

  • Vernetzung mittels Netzwerk-Kabel:
    Wenn technisch möglich sollte man immer die klassische Vernetzung mittels Kabel und Netzwerkkarte bevorzugen. Kabel und Netzwerkkarten sind preisgünstig und die Datenübertragung hoch.

    Ist aus baulichen oder anderen Gesichtspunkten eine Verkabelung nicht möglich, bieten sich folgende Alternativen:
  • Drahtlose Funk-Netzwerke (Wireless LAN, WLAN):
    Guter Datendurchsatz und mobiler Einsatz; z.B. bis in den Keller, ins Gartenhäuschen oder zum Notebook auf der Terasse.
  • Power-LAN - Vernetzung über das Stromkabel:
    Guter Datendurchsatz und gute Reichweite. Funktioniert aber nur innerhalb eines Stromkreises.

Veraltete Techniken

Die Funkverbindung mittels "Bluetooth" ist im Grunde genommen in den Kinderschuhen stecken geblieben. "Bluetooth" war Anfangs als Nahbereichs-Funk (bis zu 10 m) gedacht um Tastaturen, Mäuse, Drucker und Digitalkameras mit dem PC kabellos zu verbinden – besonders um dem Kabelwirrwahr Herr zu werden. Vereinzelt gab es auch "Bluetooth" mit einer Reichweite bis zu 100 m.

Der Datendurchsatz war eher gering - zwar völlig ausreichend zum Datenaustausch mit einem Drucker, einem Handy oder einer Digitalkamera. Aber der Datenaustausch innerhalb eines Netzwerkes geht doch spürbar schleppend vonstatten.

Auch die Vernetzung mittels "Infrarot" wird heute nicht mehr verwendet. "Infrarot" funktioniert mittels infrarotem Licht und deshalb wäre immer ein direkter Sichtkontakt zwischen Sender und Empfänger nötig.

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