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Grundgedanken zur Vernetzung

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Netzwerkkarten sind heute in jedem neuerem Computer oder Notebook enthalten. Bei älteren PCs lassen sie sich für ca. 10 EUR nachrüsten. Wenn eine direkte Verkabelung möglich ist, dann ist das immer die beste Lösung - der Datendurchsatz ist dabei immer durchweg hoch.

Was aber, wenn eine direkte Verkabelung nicht oder nur mit großem Aufwand möglich ist ? Beispielsweise wo in Mietwohnungen Löcher durch dicke Wände gebohrt werden müssen ? Oder wo Kabel vom Keller zum ersten Stockwerk verlegt werden müssen ? Oder von Gartenhäuschen oder der Terrasse bis in die Wohnung ?

Dann bieten sich Alternativen ohne Netzwerkkabel an, die aber meist etwas teurer sind und bei denen der Datendurchsatz nicht ganz so hoch ist. Der erste Punkt (etwas höherer Preis) wird meist schon durch den geringeren Installationsaufwand (kein Kabel verlegen, keine Arbeit und kein Schmutz durch Löcher bohren, etc.) aufgewogen. Mit dem geringeren Datendurchsatz muß man leben - aber für den Hausgebrauch oder kleine Büroumgebungen ist der Datendurchsatz allemal ausreichend (Drucken oder DSL-Internetzugriff oder Zugriff auf zentral gespeicherte Dokumente).

Sinn und Zweck von Vernetzungen ohne Kabel

Beispiel 1: Gehen sie mit Ihrem Notebook ins Wohnzimmer, in den Hobbykeller (ins Schlafzimmer ?) oder in den Garten und surfen sie über das Netzwerk über einen anderen, stationären PC im Internet !

Beispiel 2: Bauen Sie eine Funk-Netzwerk-Verbindung zu Ihrem Gartenhäuschen oder zum Nachbarn auf der anderen Straßenseite auf. Tauschen sie Daten aus oder spielen Sie Netzwerkspiele !

Man stelle sich vor: Papa hat einen Computer mit Farbdrucker - und die Kinder bekommen auch einen Computer. Problem: Die Kinder wollen auch mal irgendwas ausdrucken - sei es ein selbst gemaltes Bild, eine Einladungskarte für den Kindergeburtstag oder einen Hausaufgabentext. Was tun ? Speichern des Bildes oder Textes auf einem USB-Stick und zum PC von Papa gehen und dort ausdrucken. Das ist aber nicht nur umständlich (speichern auf USB-Stick) sondern Papa hat auch Angst um seine Daten oder befürchtet das Einschleppen von Computer-Viren. Zudem kann das Problem auftauchen, daß auf Papas Computer das Malprogramm zum Ausdrucken der Bilder gar nicht installiert ist.

Wären die beiden Computer vernetzt könnten die Kinder direkt auf Papas Laserdrucker ausdrucken.

Nächstes Szenario: Papa hat einen DSL-Internetzugang - so was wollen die Kinder auch (natürlich NUR für Internet Recherchen für Hausaufgaben Referate ...). Im Kinderzimmer gibt's üblicherweise keine Telefonbuchse. Eine Verlegung einer Telefonleitung wäre Aufwendig.

Wäre der Kinder-Computer direkt mit einem DSL-Router vernetzt könnten die Kinder darüber direkt ins Internet. Einige DSL-Router bieten auch eine "Kindersicherung": Dort können Eltern festlegen, daß der PC der Kinder nur zu bestimmten Zeiten oder nur eine gewisse Anzahl von Stunden pro Tag ins Internet darf.

Die oben genannten Beispiele lassen sich auch auf kleine Büroumgebungen übertragen - insbesondere bei der Nutzung von unterschiedlichen Druckern. Hinzu kommt meistens noch die zentrale Ablage von Dokumenten: Auf einem Rechner kann der gesamte Schriftverkehr abgelegt sein und alle vernetzten Rechner können auf diese Dokumente zugreifen. Oder: Von einem PC mit Scanner können die eingescannten Bilder und Vorlagen auf andere PCs verteilt werden oder zur Bearbeitung bereitgestellt werden.

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