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Windows 7

Seit dem 22. Oktober 2009 ist die finale Version von Windows 7 verfügbar.
Was ist neu an Windows 7?

Nach ersten Tests läßt sich sagen: Im Vergleich zu Windows Vista "fühlt" sich Windows 7 schneller an und reagiert schneller. Aber die Programme selbst laufen kaum schneller. Windows 7 hat eine bessere Speicherverwaltung und verbraucht weniger Arbeitsspeicher. Beim Start werden weniger Hintergrund-Dienste gestartet. Das Aufwachen aus dem Standby geht schneller vonstatten. Durch diverse Einstellungsmöglichkeiten kann der Stromverbrauch verringert werden (z.B. Abdunkeln des Bildschirmes, Abschalten von Festplatten oder SSDs).

Diese Änderungen zeigen die Zielrichtung an: Windows Vista war viel zu aufgebläht. Gerade auf den eher schwachbrüstigen "Netbooks" lief Windows Vista viel zu träge. Diese wurden häufig mit Windows XP oder Linux ausgeliefert. Windows 7 hingegen läuft auf diesen "Netbooks" sehr zufriedenstellend. Insgesamt ist Windows 7 von seiner Geschwindigkeit und Arbeitsspeicherplatzverbrauch zwischen Windows XP und Windows Vista anzusiedeln - mit einer größeren Nähe zu Windows XP.

Neue, leistungsfähigere Hardware braucht für Windows 7 nicht angeschafft zu werden. Ganz im Gegenteil: Windows 7 läuft auch auf recht betagten PCs noch gut; z.B. auf PCs mit 1 GHz und 512 Mb RAM.

Anfangs hieß es, daß Windows 7 erst im Januar 2010 erscheinen soll und PC-Hersteller die endgültige Version ("final") schon Anfang Dezember erhalten sollen, damit die PC-Hersteller im Weihnachtsgeschäft PCs mit Windows 7 anbieten können. Jetzt hat Microsoft Windows 7 schon zum 22. Oktober herausgebracht. Große PC-Hersteller hatten längst die finale Version erhalten damit sie ihre neuen PCs damit testen und Windows 7 vorinstallieren können. Für Anwender, die vor dem 22. Oktober einen neuen PC mit vorinstalliertem Vista gekauft haben, gab es kostenlose Updates auf Windows 7.

Die Änderungen im Einzelnen:

UAC feiner differenziert
Die Benutzerkontensteuerung (User Account Control UAC) hatte viele Benutzer unter Vista genervt. Diese läßt sich nun unter Windows 7 in 4 Stufen viel feiner Einstellen. Sie erscheint auch nicht mehr unbedingt auf einem separaten, abgedunkelten Bildschirm. Das ist hilfreich bei Fernwartung.

Taskleiste
Die Symbole der geöffneten Programme in der Taskleiste lassen sich nun verschieben und nach eigenen Wünschen arrangieren

Jump-Listen
Die zuletzt geöffneten Dateien eines jeden Programmes erscheinen jetzt als "Jump-Liste" neben jedem Programm im Startmenü und bei den Symbolen in der Taskleiste.

Festpinnen
Jedes Programm aus dem Startmenü läßt sich nun einfach auf der Taskleiste festpinnen. Häufig benutzte Programme stehen dann im Schnellzugriff auf der Taskleiste zur Verfügung. Das ist der Ersatz für die "Schnellstartleiste" von Windows XP und Vista.

Bibliotheken
Bibliotheken sind virtuelle Ordner in denen Verknüpfungen zu anderen Dateien (Bilder, Filme, Texte, Excel-, PDF-, mp3-Dateien, usw.) zusammengefaßt werden können. So lassen sich z.B. alle Filme aus unterschiedlichen Ordnern in einer eigenen Bibliothek zusammenfassen, ohne daß sie doppelt vorhanden sind.

Mediaplayer 12
Der neue Mediaplayer 12 bringt schon zusätzliche Codecs für DivX, Xvid, H.264 und AAC mit. Diese Codecs müssen also nicht zusätzlich installiert werden. Ebenso wird das Quicktime ".mov" Format unterstützt. Der Apple-Quicktime-Player braucht also nicht mehr installiert zu werden. Und auch die Wiedergabe von BlueRay-Medien wird unterstützt.

Bessere Bildschirmskalierung
Wenn man früher zur besseren Lesbarkeit von Schriften eine höhere DPI-Zahl eingestellt hatte, passierte es manches mal, daß Menübeschriftungen aus den Menüs herausliefen oder abgehackt wurden und daß "OK"- und "Abbrechen"-Buttons nicht mehr auf den Bildschirm paßten. Besonders bei den kleinen "Netbooks" mit ihren kleinen Bildschirmen. Windows 7 paßt nun den Bildschirm besser an, so daß dieses nun nicht mehr passieren sollte.

Paint und Wordpad mit Ribbons
Das Malprogramm "Paint" und die Mini-Textverarbeitung "WordPad" haben nun die "Ribbon"-Menüleiste erhalten wie sie vom neuen Office 2007 bekannt ist.

WordPad Erweiterung
Die kleine Textverarbeitung "WordPad" kann nun auch Dokumente aus Office 2007 im DOCX-Format und OpenOffice-Dokumente im ODT-Format öffnen.

Homegroup
PCs im eigenen Heimnetzwerk lassen sich sehr einfach vernetzen. Damit kann man eigene Ordner (z.B. mit Bildern, mp3-Musik, etc.) sehr einfach für andere im Netzwerk freigeben. Dazu braucht auf den anderen PCs im Netzwerk nur noch ein Paßwort angegeben werden.

Drucker abhängig vom Netzwerk
Es lassen sich für unterschiedliche Netzwerke (z.B. "Zuhause" und "Büro") jeweils eigene Drucker als "Standard-Drucker" festlegen. Damit entfällt das ständige wechseln des "Standard-Druckers" beim Wechsel von einem Netzwerk zum anderen.

Remotedesktopverbindung
Mit der Remotedesktopverbindung kann man den eigenen Bildschirminhalt anderen Personen zu Ansicht zeigen - auch über das Internet hinweg. Um z.B. Hilfe bei Problemen zu erhalten. Die Remotedesktopverbindung funktioniert mit "Easy Connect" jetzt auch ganz einfach über einen DSL-Router hinweg. Man braucht dem Hilfegebenden nur noch ein Paßwort mitteilen und schon kann er den Bildschirminhalt sehen.

Schritt für Schritt Recorder
Bei Problemen fällt es manchmal schwer dem Hilfegebenden genau zu erklären wo und wann das Problem auftaucht. Mit dem "Problem Steps Recorder" ("psr") kann man Schritt für Schritt alle Bildschirmaktionen aufzeichnen lassen und anschließend eine fertige Datei an den Hilfegebenden per eMail senden. Dieser kann sich anschließend alle Einzelschritte wie in einem Film ansehen.

Tastenkürzel
Es gibt viele neue Tastenkürzel; z.B. "Win+P" um einen 2. Bildschirm oder Beamer anzusteuern

ClearType und Farbkalibrierung
Mit "ClearType" (= Kantenglättung bei Bildschirmschriften) und "Farbkalibrierung" für die Bildschirmfarben werden zwei Programme mitgeliefert.

Explorer Erweiterung
Öffnet man das Kontextmenü des Windows-Explorers mit gedrückt gehaltener Shift-Taste, dann stehen weitere Möglichkeiten zur Auswahl: Windows-Explorer in neuer Instanz öffnen, Pfad kopieren und "Eingabeaufforderung hier …"
Neu ist eine integrierte Vorschau-Funktion für Videos, HTML-Dateien, Fotos, Text- und Excel-Dateien (wenn Office installiert ist), PDFs und Musik. Tastenkürzel: "Alt+P".

Leere Laufwerke ausblenden
Leere Laufwerke lassen sich ausblenden. So erscheinen z.B. Laufwerke für Kartenleser, in denen zur Zeit keine Speicherkarten eingelegt sind, nicht mehr im Explorer.

Die Handschriften-Texterkennung für Tablett-PCs mit Stift-Eingabe wurde verbessert.

Notfall CD erstellen
Es läßt sich eine bootfähige Notfall-CD erstellen von der Notfalls gebootet und Windows 7 repariert werden kann, wenn das Betriebssystem mal gar nicht mehr starten will.

Backup-Programm
Das Backup-Programm kann nun automatisch zeitgesteuert Datensicherungen für einzelne Ordner oder die gesamte Festplatte ("Image") vornehmen.

ISO Abbilder und BlueRay-DVDs direkt brennbar
ISO-Image-Dateien von CDs und DVDs und BlueRay-DVDs lassen sich nun direkt brennen - ohne zusätzliche Fremdsoftware.

USB-Sticks mit Namen
Möchte man USB-Sticks ganz korrekt über "Hardware entfernen" vom System abmelden, dann wird jetzt jeder USB-Stick mit eigenen Namen angezeigt, was die Identifizierung erleichtert.

Bitlocker-Verschlüsselung
Die Bitlocker-Verschlüsselung ist nun auch für externe Laufwerke und USB-Sticks möglich. Der Zugriff auf den Inhalt ist dann nur noch mit Kennwort oder einer Smartcard möglich. Selbst auf "nicht"-Windows-7 PCs ist der Zugriff auf dieses Dateien möglich - aber nur mittels Kennwort (nicht mit Smartcard) und nur "lesend".

IEEE-1667-Zertifizierung
Für externe Festplatten oder USB-Sticks mit IEEE-1667-Zertifizierung lassen sich Zugriffsbeschränkungen definieren, so daß z.B. an einen PC nur ganz bestimmte USB-Sticks anschließbar sind oder USB-Sticks nur an ganz bestimmten PCs anschließbar sind.

Energiesparfunktionen verbessert
Das "Dimmen" des Bildschirmes (abdunkeln im Batteriebetrieb) ist nun "lernfähig" und in mehreren Stufen feiner einstellbar

Stromverbrauchsprogramm
Mit dem Kommandozeilen-Programm "powercfg /energy" kann der Stromverbrauch der einzelnen Komponenten ermittelt werden und es werden Verbesserungsvorschläge für geringeren Stromverbrauch gemacht.

Virtuelle Laufwerke
Es lassen sich Dateien erstellen (VHD), die wie Laufwerke angesprochen werden können. Von diesen virtuellen Laufwerken kann auch gebootet werden, so daß es möglich ist andere Betriebssysteme aus diesen virtuellen Laufwerken zu starten.

Besserer Resourcen-Monitor
Der "Resourcen-Monitor" zeigt nun viel mehr Informationen; z.B. einzelne TCP-Verbindungen und alle offenen Ports.

Windows 7 kann nun bis zu 256 CPU-Kerne verwalten.

Powershell ist ein mächtiger Ersatz für die Eingabeaufforderung.

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