Windows 7 - Einzelheiten
Microsoft gibt als "Mindestvorraussetzung" einen PC mit 1 GHz CPU-Geschwindigkeit und 1 Gb RAM an. Viele Tests zeigen aber, daß Windows 7 auch auf recht betagten PCs noch einigermaßen flott läuft. Z.B. auf einem PC mit 700 MHz CPU (SingleCore) und 512 Mb RAM:

Von Anfangs ca. 320 Mb Speicherplatz-Belegung ...

... sinkt der Speicherplatz-Verbrauch letztendlich auf ca. 230 Mb:

Auch alte Hardware wie eine Soundkarte "Creative AudioPCI (ES1371,ES1373) (WDM)", eine betagte AGP-Grafikkarte "ELSA ERAZOR III (Video)" und eine 10 Mbit Netzwerkkarte "SMC EZ-Card-PCI-10-Adapter (SMC1208)" werden einwandfrei erkannt und unterstützt:

An praktischen Änderungen ist die neue "Superbar" als Ersatz für die alte Taskbar das auffälligste Merkmal. Der "Schnellstart-Bereich" von Windows XP und Vista ist entfallen – kann aber nachträglich wieder aktiviert werden. Programme, auf die man häufig zugreifen möchte, werden also jetzt nicht mehr in die Schnellstartleiste „gezogen“. Statt dessen kann man durch Rechtsklick auf ein Programm dieses auf der neuen Superbar anheften.

Die Programm-Symbole in der neuen Superbar lassen sich nun frei verschieben. Ebenso die Symbole im Systray (die Symbole links neben der Uhr).
Die Programm-Symbole werden nun sehr kompakt dargestellt. Wird ein und dasselbe Programm mehrfach gestartet (z.B. der Windows Explorer) so werden die Symbole zusammengefasst und ähnlich einem Stapel angezeigt:
| Ausgangssituation: Internet Explorer, Windows Explorer und Microsoft Word auf der Superbar angeheftet. Kein Programm gestartet. | |
| Windows Explorer gestartet, inaktives Explorer Fenster | |
| Windows Explorer gestartet, aktives Explorer Fenster | |
| erneuter Start eines Windows Explorers durch klicken mit der mittleren Maustaste | |
| dritter Start eines Windows Explorers durch klicken mit der mittleren Maustaste |
Dadurch können also sehr viele Programm-Symbole auf engstem Raum dargestellt werden.
Den "Stapel" von Explorer-Fenstern kann man sich einfach anzeigen lassen, wenn man die Maus darüber schweben läßt. Alle Programm-Fenster werden als Vorschaubild angezeigt. Läßt man die Maus über einem der Vorschaubilder schweben (im Bild bei "Beispielbilder"), wird das zugehörige Fenster im Hintergrund geöffnet und angezeigt.

Über das kleine, rote "x" im Vorschaufenster kann man die Fenster auch gleich schließen. Oder man wählt "Alle Fenster schließen":

Das geht natürlich auch mit anderen Gruppen von Programmfenstern - wie z.B. bei Word:

Wünscht man sich die ausführlichere Ansicht mit Text neben den Symbolen, so kann man das in den Eigenschaften der Taskleiste umstellen: "Nie vereinen".
![]()

(Der blaue Text lautet vollständig: "Immer vereinen, Beschriftungen ausblenden")
Dann sieht es fast so aus wie unter Vista:
![]()
Arbeitet man immer mit den gleichen Ordnern, braucht man sich nicht jedes Mal mit dem Windows Explorer zu ihnen durchzuhangeln. Man zieht den gewünschten Ordner (z.B. "Bilder 2009") einfach aus dem Windows Explorer in die Superbar. Ab dann steht der Ordner im Schnellzugriff zur Verfügung: Entweder man klickt auf das Windows Explorer Symbol in der Superbar und „zieht“ es ein kleines Stück nach oben – dann erscheint eine Liste mit den zuletzt geöffneten Ordnern. Oder man macht einen Rechtsklick auf das Windows Explorer-Symbol. Ganz oben in der Rubrik „immer verfügbar“ befinden sich dann die „gemerkten“ Ordner. Durch Rechtsklick kann man sie auch wieder aus der Liste entfernen, wenn man sie nicht mehr benötigt.

Die Liste der „zuletzt geöffneten Dateien“ eines beliebigen Programms stehen jetzt an zwei Stellen zur Verfügung: Sowohl durch einen Rechtsklick auf das Symbol in der „Superbar“ (siehe oben) als auch im Startmenü. Dort können auch einzelne Dokumente mit "Pin to the list" oben unter "Immer verfügbar" festgepinnt werden.

Windows Recorder
Der Windows Recorder kann auf Wunsch alle Bildschirmaktionen aufzeichnen. Das ist eine praktische Hilfe, wenn man Probleme oder Fehlerquellen wie in einem Film aufzeichnen möchte um sie anderen zur Fehleranalyse vorzuführen. Dazu startet man das Programm „psr.exe“ (im Startmenü, ganz unten bei: „Programme und Dateien durchsuchen …“ den Programm-Namen eingeben und dann die „Enter“-Taste drücken). Nach dem Beenden des Windows Recorders werden alle Screenshots in eine Internetseite mit Bildern umgewandelt und gleich als ZIP-Datei gepackt, zusammengefasst und abgespeichert. Diese ZIP-Datei kann man dann z.B. an einen erfahrenen Freund per Mail-Anhang versenden.
Monitor Kontrast- und Farbanpassung und Kantenglättung bei Schriften
Windows 7 liefert ein Programm Namens „dccw.exe“ mit, mit dem man seinen Monitor auf gute Kontrast- und Farbwerte einstellen kann. Nach Durchlauf dieses Programms wird man automatisch zum Programm „cttune.exe“ weitergeleitet mit dem man die Kantenglättung bei Schriften einstellen kann. Man kann diese Programme ganz einfach starten, wenn man im Startmenü ganz unten bei „Programme und Dateien durchsuchen …“ den Programm-Namen eingibt (z.B.: dccw.exe) und dann die „Enter“-Taste drückt.



