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Windows NT Tipps und Tricks aus der Praxis

Desktopicon mit unterschiedlicher Beschriftung

Sind auf einem Windows NT-Rechner mehrere Benutzer mit unterschiedlichen Rechten und Konfigurationen eingerichtet, kann es manchmal sinnvoll sein schnell mit einem Blick zu wissen, welcher Benutzer denn gerade angemeldet ist. Dazu kann man das "Arbeitsplatz"-Icon umfunktionieren, so daß unter dem Icon der Anmeldename erscheint. Mit dem Programm "REGEDIT" sucht man den Registry-Key

HKEY_CLASSES_ROOT\ CLSID\{20D04FE0-3AEA-1069-A2D8-08002B30309D

und löscht dort den Eintrag "Arbeitsplatz". Nun legt man einen neuen Wert ohne Namen an, aber als Datentyp REG_EXPAND_SZ. Diesem Wert kann man nun die Variable %USERNAME% zuweisen.


Verhalten des NTFS und FAT Dateisystems (Performance)

Wenn man sich unter Windows NT ein Verzeichnis auf einem NTFS-Laufwerk anzeigen läßt (DIR, Explorer, Command usw.), wird von NT das LastAccess (Time-Stamp) für das Verzeichnis upgedatet. Das kostet bei großen Verzeichnissen einiges an Zeit und Performance. Ändert (oder ergänzt) man in der Registry im Schlüssel ..... den Wert NtfsDisableLastAccessUpdate REG_DWORD auf 1, kann man dieses Verhalten ausschalten.


BOOT-INI: /NODEBUG

Bei einem "normalen" NT-Start werden immer im Hintergrund noch immer eine ganze Reihe von DEBUG-Informationen überwacht. Da das Überwachen sehr aufwendig ist und nur für Entwickler und Programmierer von Bedeutung ist, kann man es im Alltagsbetrieb getrost abschalten und damit das System schneller machen. Dazu ergänzt man in der BOOT.INI-Datei die Startzeile um den Befehl /NODEBUG.


Autologin beim Starten

Vielen Anwendern ist es lästig beim Start des heimischen NT-Rechners immer erst "STRG+ALT+ENTF" drücken zu müssen und dann anschließend das Paßwort einzutippen. Man kann den Start auch vollständig automatisieren: Dazu trägt man in der Registry unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\Current Version\Winlogon

folgendes ein (alle Werte sind vom Typ REG_SZ):

AutoAdminLogon = 1 Autologin Ein/Ausschalten
DefaultUserName = Anmeldename das Anwenders ...
DefaultPassword = Paßwort des Anwenders (es muß ein Paßwort vorhanden sein)

Es erscheint keine Anmeldebox mehr. Will man sich unter einen anderen Namen anmelden, muß man beim Startvorgang die SHIFT-Taste gedrückt halten. Dann wird man wieder nach Namen und Paßwort gefragt.


NT-Logo entfernen

Beim Start von Windows NT erscheint hinter der Anmeldebox immer dieses Windows-NT-Logo. Möchte man dieses unterdrücken, so muß man im Registry-Key

HKEY_USERS\.DEFAULT\Control Panel\Desktop

den Eintrag "Wallpaper" löschen.


Favoriten-Ordner entfernen

Nach der Installation des IE 4.x findet man im Startmenü einen neuen Ordner "Favoriten". Hier werden die Adressen aus dem IE 4.x angezeigt und können direkt aufgerufen werden. Wenn dieser Ordner an dieser Stelle stört, kann er durch einen Eintrag in der Registrierdatenbank entfernt werden. Unter:

HKEY_CUREENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Policies\Explorer

ist ein neuer Binärwert-Eintrag Namens "NoFavoritesMenu" mit dem Wert "01 00 00 00" einzufügen.


Aufruf des Taskmanager

Um den Taskmanager aufzurufen ist unter NT 4.0, anders als bei NT 3.51 oder Windows 95/98, die Tastenkombination STRG+SHIFT+ESC nötig. Dort kann man auch einen Einblick in die CPU-Auslastung gewinnen.


Automatisches aktualisieren des Explorer

Werden die Dateifenster im Explorer nicht automatisch, sondern erst durch drücken der F5-Taste aktualisiert, kann man dieses Verhalten durch einen Eintrag in der Registry ändern. Unter:

HKEY_LOACL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Control\Update

ändert man die Einstellung "UpdateMode" von "1" auf "0".


Entfernen der Administrativen Standardfreigaben

Standardmäßig wird von NT jedes Festplattenlaufwerk freigegeben (C$, D$, usw.). Diese Freigaben kann man zwar löschen, NT stellt sie aber nach jedem Neustart wieder automatisch her. Will man das verhindern, ändert man folgendes in der Registry: Unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\LanmanServer\Parameters

Setzt man in der Server-Version "AutoShareServer" oder in der Workstation-Version "AutoShareWks" auf "0" (REG_DWORD).


Autostart des CD-ROM ein/aus

Möchte man das Automatische starten von CD's verhindern, aber die Erkennung, das eine neue CD eingelegt wurde, nicht ausschalten, muß folgende Änderungen an der Registry durchgeführt werden: Unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\System\CurrentControlSet\Services\cdrom

trägt man dort einen neuen Wert mit den Namen "Autorun" als Typ "REG_DWORD" ein und weist ihm den Wert "0" zu. Nach einem Neustart werden CD´s nicht mehr automatisch gestartet.


Automatische Abschaltung

Neuere ATX-Rechner besitzen die Möglichkeit den Computer beim herunterfahren komplett auszuschalten. Das funktioniert allerdings nicht bei allen Rechnern. Abhilfe schafft hier eine HAL-Dll-Datei, die man in das WinNT\System32-Verzeichnis kopiert. Außerdem muß man die automatische Abschaltung in der Registry aktivieren. Unter

HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon

fügt man einen neuen Eintrag "PowerdownAfterShutdown" vom Typ "REG_SZ" ein und weißt ihm den Wert 1 zu.


Defragmentieren

Mit dem kleinen Programm "pagedfrg.exe" ist es möglich auch die Dateien zu defragmentieren, die Windows NT permanent im Zugriff hat (Swap-Datei und Registry) oder sich deren Defragmentierung anzusehen.


Schnittstellen überwachen

Mit "PORTMON.EXE" kann man die seriellen und parallelen Schnittstellen überwachen. Sinnvoll, wenn es darum geht Probleme mit diesen Ports zu untersuchen.


Interrupts ausfindig machen

Unter Windows NT kann es mitunter schwierig sein die freien und belegten Interrupts herauszufinden. Die "NT-Diagnose" zeigt im Fenster "Resourcen" zunächst nur die belegten Interrupts - erst durch anklicken der Check-Box "HAL" werden alle Interrupts aufgelistet.

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