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Windows XP

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Welche Vorteile hat Windows XP ?

Folgende Neuerungen sind in XP enthalten, die bisher weder in Windows 9x/ME noch in Windows NT/2000 enthalten waren:

  • Remote Unterstützung: Wenn man Hilfe bei einzelnen Programmen benötigt, kann man sich von anderen Anwendern im lokalen Netz oder sogar über das Internet helfen lassen. Der "Helfer" kann den eigenen Desktop-Bildschirm sehen oder sogar die Maus-Führung und die Tastatur übernehmen.
  • Remote Nutzung: Man kann über das lokale Netzwerk oder das Internet einen anderen XP-Rechner fernsteuern, so als säße man direkt davor.
  • Mehrere Anwender können gleichzeitig angemeldet sein. Beispiel: Wenn ein Anwender an seinem Arbeitsplatz mehrere Programme gleichzeitig geöffnet hat (Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, eMail, etc.) und ein anderer Anwender (z.B. Administrator, etc.) möchte mal kurz an diesem Arbeitsplatz etwas ändern, so müssen nicht erst alle offenen Dokumente gespeichert und alle Programme beendet werden. Der zweite Anwender kann sich sofort anmelden. Und meldet sich der erste Anwender wieder an, hat er sofort wieder seine Ausgangsdokumente. Auch im privaten Umfeld kann das praktisch sein: Wenn der Sohnemann am PC angemeldet ist, kann der Vater trotzdem mal schnell auf seinen Zugang umschalten, einen Geschäftsbrief ausdrucken und eMails abholen.
  • Es lassen sich mehrer Netzwerkkonfigurationen abspeichern. So brauchen z.B. Notebookbesitzer nicht jedes mal ihre Netzwerkkonfiguration umstellen, wenn sie sich an unterschiedlichen Netzen ankoppeln wollen.
  • Das Starten des Rechners ist erheblich beschleunigt worden. So werden z.B. die Dateien, die beim Starten benötigt werden, eng nebeneinander auf der Festplatte gespeichert, so daß die Startdateien beim booten nicht kreuz und quer auf der Festplatte gesucht werden müssen.
  • In XP ist eine CD-Brenn-Funktion enthalten
  • Auch eine kleine "Firewallfunktionen" ist schon enthalten, die beim Surfen im Internet vor unerwünschten Hacker-Angriffen schützt.

Welche Änderungen bringt XP gegenüber Win9x/ME ?

Für Windows 9x /ME Anwender bringt XP folgende Verbesserungen mit:

  • Ein wesentlich stabileres Betriebssystem, das praktisch nicht mehr abstürzt. Wenn mal ein Programm "hängt", reißt es nicht mehr alle anderen Programme mit.
  • Wirklich getrennte User-Verwaltung. Es läßt sich für jeden Anwender ein eigener Zugang einrichten und jeder Anwender hat seinen eigenen Dokumenten- und Bilder-Ordner. Alle Dateien sind vor dem Zugriff der anderen Anwender geschützt. Auch der Desktop läßt sich für jeden Anwender individuell einrichten

Welche Änderungen bringt XP gegenüber NT / 2000 ?

Für Windows NT / 2000 Anwender bringt XP folgende Verbesserungen mit

  • Das ganze System läßt sich so einfach verwalten, wie unter Windows 9x/ME gewohnt
  • Man hat die gleichen Multimedia-Fähigkeiten wie von Windows 9x/ME gewohnt
  • XP ist genauso spielefähig wie Windows 9x/ME (DirectX)
  • Man kann "Systemwiederherstellungspunkte" einrichten (von Windows ME her bekannt): XP speichert dann alle Änderungen am System ab. Z. B. die Installation neuer Treiber oder Programme. Sollte nach diesen Installationen irgendwas nicht richtig funktionieren, kann man zu diesen "Systemwiederherstellungspunkten" zurückkehren und man findet dann sein System wieder so vor wie vor der Installation der Treiber und Software.
  • Mit XP können Dateien gepackt und entpackt werden (ZIP-Dateien)

Lohnt sich der Umstieg ?

Neben den oben beschriebenen Einzelverbesserungen sollte man die folgenden Konsequenzen nicht unbeachtet lassen:

Die wichtigste Neuerung an Windows XP ist wohl, daß Microsoft die beiden bisherigen Produktlinien "Windows 95 / 98 / ME" und "Windows NT / 2000" zu einer einzigen Windows-Version zusammenführt. Es werden also die Eigenschaften aus beiden Produktlinien zusammenfließen: Von Windows 9x / ME kommt die bunte Oberfläche, die Multimedia-Fähigkeiten und die Spiele-Eignung - von Windows NT/2000 wird die User-Verwaltung, das Sicherheitskonzept und die Netzwerkfähigkeiten kommen. Der Anwender kann also in Zukunft Zuhause für Spiele und Multimedia das gleiche Betriebssystem verwenden wie an seinem Arbeitsplatz für seine Anwendungsprogramme. Es ist keine Umgewöhnung mehr nötig.

Und: Da es nur noch eine Produktlinie gibt brauchen Treiber von Drittherstellern nur noch für eine Windows-Version entwickelt werden. Das Treiber-Chaos, wie bei Win9x / ME / NT / 2000, wird damit wohl zu Ende gehen. Denn bisher gab es das Problem, daß Treiber für "Bürohardware" (z. b. Farblaserdrucker) schneller und besser für Windows NT/2000 zur Verfügung standen und Treiber für " Konsumerelektronik" (z. B. billige Farbtintenstrahldrucker, TV-Karten, etc.) zuerst und manchmal ausschließlich für Windows 9x/ME.

Läuft Windows XP auf meinem Rechner ?

Diese Frage läßt sich nicht einfach beantworten (weiter unten wird eine Testmöglichkeit beschrieben). Auf neueren Rechnern, so ab etwa 350 MHz dürfte es ist fast überhaupt keine Schwierigkeiten geben, da dort auch meist neuer Hardware eingesetzt wird. Wenn die Hersteller von Zusatzhardware noch keine XP-Treiber zur Verfügung gestellt haben, kann man meist die Treiber von Windows 2000 verwenden. Einziger, großer Problembereich sind alte ISA-Bus-Karten (alte Netzwerkkarten, ISDN-Adapter, Soundkarten, SCSI-Host-Adapter, etc.).

Wie schnell muß mein Rechner sein ?

Grundsätzlich kann man wohl sagen, daß XP nicht langsamer als Windows 2000 oder ME läuft - eher schneller. Wer eines dieser Betriebssysteme also schon auf seinem Rechner betreibt, braucht nicht unbedingt einen neuen, schnelleren Rechner.

Auf einem Pentium mit 200 MHz und 32 Mb RAM läuft Windows XP recht lahm. Da wird doch recht häufig auf die Festplatte ausgelagert. Aber für den Privatgebrauch geht es so eben. Mit 64 Mb kann man schon recht gut damit arbeiten. Für den Büro-Einsatz sollte man sich aber schon 128 Mb gönnen.

In einem Testbericht von www.computerchannel.de wird beschrieben, daß kaum ein Performanceunterschied zwischen einem Pentium 133 MHz und einem Pentium 350 MHz besteht. Lediglich der Speicherausbau machte sich deutlich bemerkbar: Von 32 Mb über 64 Mb bis hin zu 128 Mb waren deutliche Geschwindigkeitsgewinne meßbar. Zwei Merksätze aus dem Test:

  1. "Mit 128 Mb Arbeitsspeicher und der 8 Mb Grafikkarte konnte man mit dem Pentium 133 recht flüssig arbeiten."
  2. "Empfehlung des Computer Channel: Für Windows XP sollte der PC folgende Mindestausstattung haben: 128 Mb RAM, 233 MHz Pentium-Prozessor."

Wenn also berichtet wird, daß für Windows XP ein Rechner "neuerer" Bauart notwendig sei, so ist das schlichtweg Unsinn.

Praxis-Erfahrung 1: Ein Test-Rechner mit Pentium 200 MHz, 160 Mb RAM und 2 Gb Festplatte ist in einer normalen Büroumgebung völlig ausreichend. Selbst die Auslagerungsdatei (Pagefile.sys) läßt sich hierbei noch abgeschalten. Die Speicherbelegung läßt sich mit dem Taskmanager kontrollieren (STRG+ALT+ENT "Systemleistung"). Auf dem Rechner waren 4 Anwender eingerichtet: Administrator, Anwender, Luna und Gast. Nach dem Start von "Anwender" waren 57,5 Mb Arbeitsspeicher belegt. Nach dem Start von Word, Excel, Internet Explorer, Outlook Express, Paint Shop Pro und Arcobat Reader waren es 85 Mb. Nachdem jedes Anwendungs-Programm noch zusätzlich mit Daten gefüttert wurde (jeweils ca. 300 Kb, Grafik, Text, PDF-Datei, HTML-Datei) waren 95 Mb Speicher belegt. Dann wurde zum zweiten Anwender "Luna" umgeschaltet ohne daß die vorherigen Programme beendet wurden und dort ebenfalls diese 6 Anwendungsprogramme gestartet und mit Daten gefüttert. Danach waren 135 Mb belegt. In allen Programmen war das Arbeiten absolut fließend möglich.

Es ließen sich also problemlos 2 Anwender anmelden mit insgesamt 12 gängigen Anwendungsprogrammen samt "üblicher" Datenmenge. Und das alleine mit 160 Mb RAM, denn die Auslagerungsdatei war abgeschaltet.

Praxis-Erfahrung 2: Selbst auf einem Rechner mit 75 MHz und 64 Mb RAM läuft XP noch halbwegs erträglich - wenn man lediglich einfache Anwendungsprogramme und keine Multimedia-Bearbeitung oder große Grafikprogramme verwendet. Beispiel:

  • Boot Zeit: 100 sek
  • Starten von MS Word: 9 sek (erneuter Start Word: 4 sek)
  • Starten von MS Excel: 3 sek (erneuter Start Excel: 3 sek)
  • Starten von Internet Explorer: 12 sek (erneuter Start IE: 6 sek)
  • Starten von Outlook Express: 16 sek (erneuter Start OE: 10 sek)
  • Starten von Acrobat Reader: 20 sek (erneuter Start AR: 10 sek)
  • In den Ruhezustand: 40 sek (wake up: 50 sek)

Fazit: Selbst auf einem etwas betagtem Rechner läßt sich Windows XP in einer Büroumgebung noch absolut zufriedenstellend einsetzen. Lediglich der RAM-Ausbau sollte beachtet werden. Ältere Rechner besitzen meist nur 64 Mb RAM. Diese sollten auf 128 Mb ausgebaut werden (mit Auslagerungsdatei) oder 256 Mb (ohne Auslagerungsdatei). Bei Rechnern, die im Grafikbereich mit großen Datenmengen umgehen sollen, sollte es dann natürlich etwas mehr sein: Mehr RAM (384 Mb oder 512 Mb), mehr Festplattenspeicher und schnellerer CPU.

Bei geringem Speicherplatz sollte man unbedingt die bunte Standard-Oberfläche ("Luna") abschalten - mit der klassischen Oberfläche (von Windows 9x / 2000) läuft Windows XP dann spürbar flotter.

LUNA Oberfläche
Die bunte LUNA-Oberfläche ...

Klassik Oberfläche
... und die schlichtere Klassik-Oberfläche.

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